Galerie
Wohnen im Alter, wo andere Urlaub machen – in der historischen KlosterAmtsScheune im bundesweit ausgezeichneten Klosterdorf Dobbertin am Dobbertiner See.
Dobbertin – historisches Klosterdorf, Naturidyll und besonderer Ort zum Leben
Mitten in der Mecklenburgischen Seenlandschaft, umgeben von Wäldern, Seen, Mooren und der weiten Natur des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, liegt Dobbertin – eines der geschichtsträchtigsten Dörfer Mecklenburg-Vorpommerns. Das staatlich anerkannte Bild des Ortes wird bis heute von der nahezu vollständig erhaltenen historischen Klosteranlage am Dobbertiner See geprägt. Die Gemeinde bezeichnet Dobbertin als das einzige Klosterdorf Mecklenburg-Vorpommerns.
Das Kloster Dobbertin wurde um 1220 als Benediktinerkloster gegründet und liegt unmittelbar am östlichen Ufer des Dobbertiner Sees. Besonders charakteristisch ist die weithin sichtbare Klosterkirche mit ihren beiden Türmen. Rund um Kloster, Klosterpark und See hat sich ein außergewöhnliches historisches Ensemble aus Backsteinbauten, Fachwerkhäusern, ehemaligen Klostergebäuden und alten Höfen erhalten. Der Ort verbindet damit auf seltene Weise Kulturgeschichte, Architektur, Wasser und Natur.
Der rund 5,4 Kilometer lange Dobbertiner See gehört zu den landschaftlichen Mittelpunkt des Ortes. Er liegt im Landschaftsschutzgebiet „Mittleres Mildenitztal“ innerhalb des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide. Spaziergänge am Wasser, Rad- und Wanderwege, Wald- und Heidelandschaften sowie Möglichkeiten zum Baden und Kanufahren machen Dobbertin zu einem Ort mit hoher Lebens- und Erholungsqualität.
Dass Dobbertin Tradition und Zukunft miteinander verbindet, wurde auch bundesweit gewürdigt. Beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ erhielt Dobbertin 2019 die Silbermedaille. Besonders hervorgehoben wurde damals die Entwicklung Dobbertins zu einer seniorengerechten Kommune. Im offiziellen Abschlussbericht wurde das generationengerechte Wohnen sogar als „Leuchtturmprojekt“ des Ortes beschrieben.
Die KlosterAmtsScheune – historische Architektur für eine neue Form des Wohnens im Alter
In dieses besondere Umfeld fügt sich die KlosterAmtsScheune Dobbertin ein. Das denkmalgeschützte Fachwerkgebäude wurde 1816 vom Klosteramt als Holzmagazin errichtet. Hier wurde ursprünglich das für den Klosterbauhof benötigte Bauholz gelagert und getrocknet. Besonders charakteristisch sind das historische Fachwerk und das außergewöhnliche Bohlenbinderdach mit seinen liegenden Dachgauben – ein sichtbares Zeugnis der handwerklichen Tradition des Klosterdorfes.
Heute erhält die historische KlosterAmtsScheune eine neue Aufgabe: als Ort für gemeinschaftliches, selbstbestimmtes und betreutes Wohnen im Alter. Senioren-Wohngemeinschaften und Wohnungen des Betreuten Wohnens verbinden den Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes mit zeitgemäßen, barrierearmen Wohnformen und großzügigen Gemeinschaftsbereichen. So wird aus einem historischen Gebäude des Klosteramtes ein neuer Lebensort – eingebettet in das Klosterdorf, die Natur und die gewachsene Gemeinschaft Dobbertins. Öffentlich zugängliche Projektinformationen beschreiben dabei ausdrücklich die Verbindung von Denkmal, Senioren-WGs, Betreutem Wohnen, Gemeinschaft und moderner Gebäudetechnik.
Die KlosterAmtsScheune steht damit sinnbildlich für Dobbertin selbst: Geschichte bewahren und gleichzeitig Zukunft gestalten. Wer hier lebt, lebt nicht in einer anonymen Seniorenanlage, sondern mitten in einem historischen mecklenburgischen Dorf – nahe Kloster, Klosterpark und Dobbertiner See, umgeben von Natur und eingebunden in einen Ort, der sich seit Jahren intensiv mit der Frage beschäftigt, wie gutes Leben im Alter aussehen kann.




